1 Wir schaffen es alleine nicht mehr ….

 
Jedem
Kind muss im Rahmen seines Schulbesuches irgendwann mal geholfen
werden.

Das
ist normal, kein Grund zur Sorge. Es gehört zu den elterlichen
Erziehungspflichten, bei den kleineren schulischen Schwierigkeiten zu
helfen und außer der Kontrolle von Hausaufgaben gelegentlich
etwas zu erklären oder zu vertiefen, bestimmte Inhalte und
Techniken zu üben, Fragen zu beantworten. Warten Sie nicht zu
lange, eingeschliffene Fehlverhalten sind schwerer zu lösen als
aktuelle Abweichungen …

Was
tun bei größeren Problemen, Lücken oder Defiziten?
Denen Sie mit den elterlichen Mitteln
nicht beikommen können? Sie erfordern eine gezielte Hilfe über
einen gewissen Zeitraum. Nachhilfe ist das Zauberwort. Wer hilft wann?

a)
Zum Teil kann die Schule selbst helfend eingreifen, z.B. durch
spezielle Förderkurse. In manchen Schulen gibt es auch das
Angebot der Hausaufgabenbetreuung – dort werden die Kinder in der
Regel nicht nur bei der Erledigung ihrer Hausarbeiten beaufsichtigt,
sondern es gibt auch erklärende Hilfen und spezielle Förderung.
Aber Vorsicht, diese Hilfen greifen nicht bei jedem Kind. Eher sind
die Erfahrungen so, dass es zu laut und zu hektisch zugeht, keine
Förderung möglich ist, weil der Lehrer überlastet ist.
Die Kinder sind untergebracht, aber die Leistungen? Oft muss nach der
Betreuung die eigentliche Nachhilfe einsetzen. Sie ist nicht
ersetzbar.

b)
Was ist mit Störungen, die so ausgeprägt sind, dass
eine gezielte und fachkundige lerntherapeutische Betreuung nötig
ist? Denken Sie an „Teilleistungsschwächen“ wie die
Lese–Rechtschreibschwäche oder die Rechenschwäche. Oder
Hyperaktivität, Aufmerksamkeitsdefizit oder tiefes Desinteresse?
Es geht hierbei nur vordergründig darum, den Kindern das Lesen,
Schreiben oder Rechnen beizubringen. Es müssen auch die Folgen
solcher erheblicher Schwächen behandelt werden, also
Misserfolgsorientierung, geschädigtes Selbstwertgefühl,
Ängste. Das ist teilweise echte Spezialistenarbeit! Sie sollten
sich schulpsychologisch beraten lassen, ob eine derartige Behandlung
für Ihr Kind notwendig ist und wer dafür in Frage kommt.
Manchmal reicht es, einen Nachhilfelehrer mit entsprechenden
Kenntnissen einzusetzen, manchmal muss ergänzend oder vorab eine spezielle Behandlung
(Schulpsychologe, Kinder-/Jugendtherapeut) einsetzen. In den meisten Fällen ist eine Ergänzung oder kooperatives Vorgehen wegen der Lehrstoffbewältigung erforderlich. 

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Über winnerscoolblog

Akademiker, Buchredakteur/Lektor, Nachhilfe/Tutor, langjährige Erfahrung,
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