Die Spieletester: Korsaren der Karibik

Korsaren der Karibik
Friedberg 2011, Pegasus Spiele
Testurteil: gefällt 

Spielmaterial: 1 Spielbrett, 4 Kapitänsbretter, 254 Spielkarten, 26 Plastikschiffe (4 verschiedene Modelle), 93 Marker, 29 Holzwürfel, 100 Münzen, 10 spezielle Würfel, 4 Geheimverstecke, 4 Spielhilfen
Altersempfehlung des Herstellers: ab 13 Jahren, Spieleranzahl: 2-4 Spieler

Dauer: 180 Minuten, Autoren: Christian Marcussen & Kasper Aagaard, Illustration: Ben Nelson & Chris Quilliams

Willst du lieber ein umtriebiger Kauffahrer oder ein gefürchteter Korsar sein? In diesem Spiel kannst 

du das goldene Zeitalter der Piraterie wieder aufleben lassen. Besuche die Häfen der Karibik und treibe Handel, verbessere dein Schiff, heuere Spezialisten an, übernimm lukrative Aufträge und bring fremde Kauffahrerschffe auf. Leider darfst du den Hafen von San Juan nicht anlaufen, wenn du die Spanier verärgert hast und ein Kopfgeld auf dich ausgesetzt wurde. Und deine Mitspieler sind natürlich hauptsächlich dazu da, um von dir in epischen Seeschlachten mit dichtem Pulverdampf und waghalsigen Entermanövern bekämpft zu werden. Wenn du den meisten Ruhm sammelst und das meiste Gold in deiner Schatzkiste beiseiteschaffst, wirst du als Sieger hervorgehen.

Bis man im Spiel angekommen ist, vergehen einige Stunden, denn es will ausführlich  studiert sein. Aber wenn man so weit ist und es verstanden hat, macht es auch Spaß, denn es ist stimmig konzipiert. Säuft ein Schiff ab, bekommt man einen neuen Kapitän und ein neues Schiff, das stand zwar nirgends, wurde aber vom Verlag sofort bestätigt. Das Handeln und langsame Lahmlegen des Gegners mit teilweiser Zerstörung zieht sich dann auch lange, für Spielefans aber ein genussreicher Nachmittag, den man mit Pausen ganz herrlich gestalten kann. Es ist wie jedes Brettspiel sozialer und weniger nervenbelastend als die PC- oder Online-Games. Vor allem mal ohne Bildschirm! 

Advertisements

Über winnerscoolblog

Akademiker, Buchredakteur/Lektor, Nachhilfe/Tutor, langjährige Erfahrung,
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Jugendkultur, Psychologie des Kindes/Jugendlichen, Spiele, Spiele abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s